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Humbel-Express
nach Bern |
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Ruth Humbel wurde als Nationalrätin vereidigt
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Beruflich reist Ruth Humbel schon seit Jahren regelmässig nach Bern. Nun erhielt die Zugfahrt aus dem Aargau in die Bundesstadt aber eine besondere Note: Begleitet von ihrem Mann und ihren beiden Kindern gings dieses Mal direkt ins Bundeshaus, mit dem „Humbel-Express“ wie ein Begleiter augenzwinkernd anmerkte. Draussen schien die milde Herbstsonne, drinnen wurde es zum Auftakt der Herbstsession der eidgenössischen Räte feierlich: Ruth Humbel wurde als Nationalrätin vereidigt, während ihre Familie von der Zuschauertribune aus mitfieberte. „Ein aufwühlender Moment“, bekannte Ruth Humbel danach. Sie ersetzt den Paraplegiker-Arzt Guido A. Zäch, der im Juli seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte.
Die 46-Jährige aus Birmenstorf bei Baden freut sich ausserordentlich, dass sie sich endlich auch auf nationalem Parkett einbringen kann, „dort, wo die entscheidenden Weichen gestellt werden“. Zufall oder Fügung des Schicksals: Die dreiwöchige Herbstsession ist gespickt mit Themen, mit denen sich die versierte CVP-Gesundheits- und Sozialpolitikerin schon seit langem intensiv befasst, etwa mit der AHV und der Revision des KVG. Ein ungeschriebenes Gesetz besagt, dass ein Neuling sich in der ersten Session nicht ans Rednerpult wagen soll. Ob Ruth Humbel sich daran hält, liess sie offen. Schliesslich steht sie auch noch im Ständeratswahlkampf. Dabei will Ruth Humbel nach ihren eigenen Worten aufzeigen, dass sie eine echte Alternative zu den beiden über 60-jährigen, rechtsbürgerlichen Männern wäre. Sie findet: „Die Zeit ist reif“. Wahl- und Zahltag ist am 19. Oktober.
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15.09.03
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O T L I N K S |

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