|
|
|
Abstimmung |
|
|
 |
|
|
2 mal Ja für die AHV der künftigen Rentnerinnen und Rentner!
|
|
|
Die überwältigende Mehrheit des Stände- und Nationalrates hat im
letzten Jahr den beiden AHV-Vorlagen zugestimmt: massvollen
Sparmassnahmen und der Möglichkeit für Mehreinnahmen, welche
mittel - bis langfristig notwendig werden. Während die SP von
notwendigen, zumutbaren Korrekturen der Leistungen bei den
Sozialwerken nichts wissen will, lehnen inzwischen die FDP und die
SVP die Mehrwertsteuervorlage (MWSt) ab. Sie sprechen von „keine
Steuern auf Vorrat“, was irreführend und falsch ist. Es wird
nämlich einzig die Verfassungsgrundlage geschaffen, damit die
eidgenössischen Räte zu gegebenem Zeitpunkt (frühestens 2009)
handeln und per referendumsfähigem Gesetz die MWSt um maximal 1%
erhöhen können. Offenbar trauen sich die FDP- und
SVP-Parlamentarier nicht mehr zu, diese Aufgabe seriös wahrnehmen
zu können.
1948 wurde die AHV eingeführt mit einem Rentenalter von 65 Jahren
für Männer und Frauen. 6,5 Erwerbstätige finanzierten einen
Rentner und die Lebenserwartung lag deutlich unter 70 Jahren.
Heute stehen 3.6 Erwerbstätige einem Rentner gegenüber und eine
65jährige Frau kann mit 21 weiteren Lebensjahren rechnen, ein
65jähriger Mann mit 17 Jahren. Seit der Einführung wurde die AHV
mit 10 Revisionen ausgebaut. Die 11. AHV-Revision ist die erste,
welche Einsparungen bringt und insbesondere für Frauen zumutbare
Korrekturen der Leistungen vorsieht. Es ist dies namentlich das
Rentenalter 65 für Frauen ab 2009 (ab 2004 gilt das Rentenalter
64) so wie die Reduktion der Witwenrente bei gleichzeitiger
Erhöhung der Kinderrente. Die demographische, gesellschaftliche
und wirtschaftliche Entwicklung erfordert diese Reformen, wenn wir
einschneidendere Massnahmen verhindern wollen.
Wer die AHV den künftigen Rentnerinnen und Rentner garantieren
will, muss die Weichen rechtzeitig richtig stellen und 2 mal Ja
stimmen.
Ruth Humbel Näf, Birmenstorf
Nationalrätin CVP |
|
| |
|
|
|
|
|
|
| H
O T L I N K S |

________________
|
|
|